MISSION: IMPOSSIBLE – Rogue Nation | Cooler BMW Werbetrailer

 

OK, gleich vorab, der 5. Teil von MISSION: IMPOSSIBLE ist ein perfekter Action Movie, echt jetzt!

Aber die MISSION könnte auch lauten, IMPOSSIBLE BMW – On all Nations.

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Warum?!
So realistisch sich der gesammte Plott auch darstellt, ist es schon erstaunlich, wann, wie und wo sich die Protagonisten mit Ihren BMW Fahrzeugen versorgen.
Mal nebenbei, ich war grad selbst erst in Marrokko… mal davon abgesehen, das ich dort nirgends überhaupt eine Leihwagenstation gesehen hätte, BMWs gab’s dort mal noch weniger.
Ob sich noch dazu ein BMW M3 als korrekter Wagen für den Wüstentripp eignet, könnte man auch mal überdenken.

Aber egal. BMW hat sein Productplacement, so wie DELL, Apple und weitere ‘must haves’. Das alles tut dem Streifen aber letztlich keinen Abbruch, denn er funktioniert gut, schnell und bildgewaltig.

Nun zum Film:

„Es war einmal…“

… an einem sonnigem Sonnentag im frühen August, da wollte sich das Thermometer auch Abend gegen 20 Uhr MEZ einfach nicht unter die 30 Grad bewegen. Zwei unbeirrbare Kinojunkies brachten es an diesem besagten Tag, dem Kino-Start-Donnerstag aber dennoch fertig, sämtlichen Konventionen für einen ‚normalen‘ Tagesausklag – nämlich Biergarten mit Weizenbier – zu mißacten und gegen oben erwähnte ‘Mission: Impossible’ einzutauschen.

 

Die 5. Auflage – Untertitel ‘Roque Nation’ ist, um es gleich vorwegzunehmen, ein toller Streifen.
Daumen hoch!
Sehenswert!!
Reingehen!!!

Mit diesem Teil hat sich das IMF-Team an Qualitäten von James Bond herangekämpft. Die Story, hier wie dort, hat zwar weiterhin das einfache schwarz/weiß Raster, nämlich gut/böse. Hier ist das Böse aber recht gut ausgerüstet.
Das böse ‚Syndikat‘ kommt verschlagener, hinterhältiger und intelligenter als die früheren Gegner daher. Diesmal bekommt es Ethan Hunt nicht nur mit dem üblichen 1:1 Gegner zu tun, sondern auch mit der CIA. Gerät zwischen zwei Fronten und muss sich gleichzeitig vor einem ‘friendly fire’ schützen.

Die CIA, vertreten durch Alec Baldwin ak Alan Hunley, sorgt bei einer Anhörung des amerikanischen Senats dafür, dass der IMF, dem Ethan Hunt angehört, wegen Unberechenbarkeit verboten wird.
Wie Hunley diesen Bluff zum Ende quasi als Doppel-Bluff für sich verkauft, hört sich doch schon irgendwie einer echten Pressekonferenz an. Querverweise an die realen Nachrichtendienste lassen grüßen.

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Aber IMF wäre nicht impossible, wenn es nicht schon in der Anfangssequenz aktionreichen Aktionismus gäbe. Mit bloßen Händen hängt sich Etan Hunt von außen an einen startenden Airbus A400M Atlas, einem mächtigen Militärtransporter, frisch aus den Hallen von Airbus Defence and Space.

Neben dem ersten, perfekt inszenierten Productplacements dieses Films, wird in dieser Sequenz zu Beginn schon klar: dieser lebensbedrohlichen Gefahr wird auch gleich mit ordentlich Humor begegnet; wenn das IMF-Team im Hintergrund einfach die falschen Knöpfe drückt und die falschen Türen aufgehen.
Besonders hat uns dann aber der Teil des Films gebannt, der in der Staatsoper in Wien während der Aufführung der Oper ‘Turandot’ spielt. Dramaturgisch fein gedrechselt, verwoben, unklar, warum offensichtlich parallel mehrere Angreifer dasselbe Ziel verfolgen, ohne voneinander zu wissen oder auch nicht.

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Ach ja! Rogue Nation ist auch ein recht guter Männerfilm, wird er nicht durch zu viel l’amour, Geknutschte und ‚Ich liebe Dich, Schatz! Keine Angst, ich werde Dich IMMER lieben!‘ verwässert. Außerdem werden wieder eine Menge toller Autos und Motorräder weit über dem physikalisch Machbaren bewegt und zerstört! Fazit hier: Im BMW überlebst Du jeden Stunt!

Ethan Hunts englische Gegen- und Mitspielerin, Ilsa Faust (Rebecca Ferguson) heizt ihm mächtig ein und lässt durchblicken, dass da vielleicht mehr als ein gemeinsames Ziel ist. Eintrittskarte und Lebensversicherung zugleich, ist sie schließlich das Nadelöhr, durch das er hindurch muss…

 

Autor | Stefan Frese & Wolfgang K. Elges

 

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